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15. August 2018 3 15 /08 /August /2018 02:55

Hallo Wolfgang,

Herzlich Willkommen beim IRONMAN 70.3 in Zell am See- Kaprun 2018!

Im Namen des gesamten IRONMAN Austria Teams ist es mir eine Ehre, dich im strahlend schönen Salzburger-Land beim IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun 2018 zu empfangen. Wir haben jede Menge persönliche Leidenschaft in die Vorbereitung investiert, um für deinen besonderen Wohlfühlfaktor zu sorgen.

Zell am See-Kaprun besticht mit seiner vielfältigen, alpinen Landschaft, die alles beinhaltet, was das Triathleten-Herz begehrt. Die Strecke führt euch durch den kristallklaren Zeller See, dessen Reinheit sich durch seine Trinkwasserqualität auszeichnet. Auf einer Distanz von 1,9 Kilometern kannst du hier dein Können im kühlen Nass beweisen. Daraufhin folgen 90 Kilometer mit dem Bike quer durch die wunderschöne Berglandschaft. Die beeindruckende Laufstrecke von 21,1 Kilometern endet mit dem krönenden Zieleinlauf, bei dem bereits tausende Zuseher auf dich warten. Die atemberaubende Atmosphäre, die dich dort in den Bann ziehen wird, lässt die Anstrengung auf den letzten Metern bis zum Ziel verfliegen. Eine unglaublich schöne Erfahrung, die du in deinem ganzen Leben nicht mehr vergessen wirst.

Wir sehen uns an der Ziellinie!

Patrick Schörkmayer | Race Director

 

Die Radstrecke des IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun zählt zu den schönsten Radstrecken. 90 Kilometer mit atemberaubenden Ausblicken und toller Stimmung warten am 27. August auf die Athleten.

90 Kilometer, die es aber auch in sich haben, wie erfahrene Radfahrer und Einheimische bestätigen. Werner Dannhauser ist Organisator des TriZell Triathlons und wohnt in Zell am See-Kaprun. „Der erste Teil der Radstrecke ist sehr schnell und lädt die Athleten ein, den Wettkampf zu schnell zu starten. Es geht im rasanten Tempo vorbei an der Labestation in Taxenbach.“ IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun Renndirektor Patrick Schörkmayr: „In Taxenbach bei der Labestelle haben wir eine Bike-Service Station eingerichtet. Wer erste Pannen hat, bekommt hier Unterstützung.“

Werner Dannhauser kennt auch die nächste Schlüsselstelle der Radstrecke und hat gleich einen Tipp für alle Athleten. „Noch ehe der 13 Kilometer lange Anstieg nach Dienten kommt, geht es bei Lend im rasanten Tempo bergab. Nach der Abfahrt folgt eine 90 Grad Linkskurve auf eine Brücke, welche vor allem bei Nässe eine Herausforderung darstellen kann. Bei der Abfahrt heißt es frühzeitig bremsen und kein Risiko eingehen. Hier wird das Rennen nicht gewonnen. Lieber gleich etwas Tempo herausnehmen denn nach der Kurve folgt der Anstieg nach Dienten.“ „Der 13 Kilometer lange Anstieg ist eines der Highlights der Radstrecke. Die ersten sechs Kilometer steigt die Strecke mit etwa 5,5 Prozent Steigung gemächlich an. Wer hier das Tempo zu hoch wählt, dem stellt sich auf den letzten zwei Kilometer mit bis zu 14 Prozent Steigung eine Mauer auf. In Dienten wartet aber die nächste Labestelle auf die Athleten“ erklärte Schörkmayer den Athleten bei der gemeinsamen Streckenbesichtigung. Am Filzensattel haben die Athleten den höchsten Punkt der Strecke erreicht. Von 1.285 Metern Seehöhe geht es wieder bergab. Die Abfahrt ist besonders bei feuchter Straße technisch anspruchsvoll. Starkes Gefälle und enge, schnelle Kurven wechseln sich ab. Einige enge Kurven mahnen zur Vorsicht und zur Wahl der richtigen Geschwindigkeit. Die Strecke führt weiter in Richtung Hinterthal, wo sich die nächste Bike-Service Station befindet.

Mit hoher Geschwindigkeit geht es leicht abfallend an Maria Alm vorbei Richtung Saalfelden. „Durch den sehr kalten und extremen Winter wurden die Straßen hier in Mitleidenschaft gezogen. In der Fahrbahnmitte haben sich ein paar Längsrillen gebildet, auf die man besonders aufpassen sollte,“ so Werner Dannhauser, der die Strecke wie seine Westentasche kennt. „Augen auf sollte immer und auf jeder Radstrecke gelten. Besonders bis Letting/Bsuch in der idyllischen Region rund um Zell am See heißt es Streckenweise aufzupassen.“

„Wer von den Technical Officials eine Strafe bekommen hat, muss diese im Penalty Zelt im Zentrum von Zell am See auf Höhe der Tankstelle absitzen. Für ein faires Rennen ist jeder Athlet selbst verantwortlich und wir hoffen, dass sich die Athleten auch im Wettkampf daran erinnern und den Abstand von 12 Metern zum Vordermann einhalten,“ erklärt unser Chief Technical Official.

Auf einen weitere Hot Spot möchte Werner Dannhauser hinweisen. „Im Zentrum von Kaprun können sich die Athleten die letzte Motivation für die Laufstrecke holen. Die Stimmung ist atemberaubend. Nach Kaprun geht es leicht abfallend Richtung Bruck an der Glocknerstrasse und über eine Holzbrücke. Hier heißt es erneut volle Konzentration, Aeroposition verlassen und Geschwindigkeit anpassen. Nach der Holzbrücke hat der Winter ebenfalls seine Spuren hinterlassen und den Asphalt aufgerissen.“

Renndirektor Patrick Schörkmayer mit den letzten Tipps vor dem Rennen: „Nutze die Tage vor dem Rennen um die Strecke zu besichtigen und schaue dir die neuralgischen Punkte genau an. Passe deine Geschwindigkeit dem Streckenverlauf an und gib an jenen Stellen, an denen es möglich ist Gas. Bremse aber auch ab, wenn das Tempo zu hoch wird. Blicke stets nach vorne auf die Straße und halte den Lenker fest in der Hand. Um auch für den abschließenden Halbmarathon rund um den kristallklaren Zeller See zu haben, teile dir deine Kräfte ein und verpflege dich an den Labestationen ausreichen.“Text des Veranstalters"

Die letzten Trainingseinheiten:

Mein Vorgarten musste dran glauben. Der wird nach 21 Jahren total umgestaltet. Aber erst mal muss alles da raus.

Vor dem und nach dem Wettkampf!
Vor dem und nach dem Wettkampf!
Vor dem und nach dem Wettkampf!
Vor dem und nach dem Wettkampf!

Vor dem und nach dem Wettkampf!

Das letzte "Bergtraining" wurde am letzten Sonntag vor dem neuen Abenteuer durchgezogen. Die Rampen am Havelpark mussten dafür herhalten. Keine schlechte Alternative. Jedenfalls klappt meine Übersetzung jetzt problemlos(39/32). Damit werde ich wohl auch alle Anstiege im Wettkampf fahren können.

Alle Vorbereitungen für das kommende Wochenende sind getroffen.

Noch einmal 10 km Laufen und 1 x Krafttraining dann geht es nach Zell.

Die umfangreiche Ausrüstung für dieses Wettkampf wird in einem Womobi verstaut werden.

Die Anmietung wird billiger als eine Unterkunft vor Ort, die seit Januar eh nicht mehr buchbar war.

Nahezu 5000 Personen, Teilnehmer und Angehörige, werden eigens zu diesem Event anreisen!

Den Großteil der Verpflegung nehmen wir mit. 

Der Stellplatz liegt fast im Startbereich. Die Fahrt geht durch die Nacht.

Teilweise wenigstens. Das letzte Teilstück, also den steilen Anstieg, werden wir mit dem Womobi auf der Hinfahrt abfahren.

IRONMAN 70.3 in Zell am See- Kaprun 2018
IRONMAN 70.3 in Zell am See- Kaprun 2018
IRONMAN 70.3 in Zell am See- Kaprun 2018
IRONMAN 70.3 in Zell am See- Kaprun 2018
IRONMAN 70.3 in Zell am See- Kaprun 2018
IRONMAN 70.3 in Zell am See- Kaprun 2018
IRONMAN 70.3 in Zell am See- Kaprun 2018
IRONMAN 70.3 in Zell am See- Kaprun 2018
IRONMAN 70.3 in Zell am See- Kaprun 2018

Neben dem "Spezialtraining" der zurückliegenden Monate und Wochen (Schweiz/Brocken...) war der logistische Aufwand für diesen IRONMAN 70.3 enorm.

 

Bereits zum Anfang des Jahres:

*Anmeldung zum Event

*Unterkunft suchen, wg. d. Preisen vor Ort wurde ein Wohnmobil gewählt

 (im Nachgang bei all der mitgeschleppten Ausrüstung etwas zu klein)

*Zusatzversicherung wg. unvorhersehbaren Ereignissen abschließen

 (erscheint mir sinnvoll, weil...-noch mal gut ausgegangen.Dank an den ATU Meister)

*Stellplatz suchen und buchen

 (*** Platz 2 km vom Start weit weg-ideal, Frühstück und Essen vor Ort möglich,

  Duschen waren sauber)

dann in der Vorbereitungswoche:

*Klamotten zusammenstellen-von warm bis kalt

*Womobi Übernahme und "fahren lernen"

 (einige Sachen funktionierten nicht auf Anhieb bzw. waren zu kompliziert)

*Anreise planen-Radstrecke abfahren

 (eingebautes Navi war super und auf dem neuesten Stand)

*Vor Ort Kenntnisse aneignen, günstigen Stellplatz für das Womobi suchen

*Zu- und Abfahrten zum Wettkampf checken

 ( Zell ist etwas unübersichtlich innerstädtisch anzufahren und dort mit Womobi zu parken)

---

2 Tage nach dem Event:

*Rückfahrt innerhalb der 1800 Km Grenze(60 Km blieben offen, also ohne Zuschlag) checken

*Klamotten auschecken-diese in 5 Waschmaschinengängen durchwaschen, trocknen,   einräumen

 (die Sonne half beim Trocknen, Freitag und alles ist verstaut)

*Womobi checken, säubern, tanken, "reparieren"

*Womobi übergeben 

Alles kein Problem!

 

 

 

Dies sind nur ein winziger Teil der von mir mitzuführenden Sachen....
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IRONMAN 70.3 in Zell am See- Kaprun 2018

Donnerstag

Nach Übernahme eines Womobi, kurze Einweisung.

Die Ausrüstung von uns wurde im gesamten Fahrzeug verteilt und los ging es am späten Nachmittag bei Temperaturen um 28 Grad.

Bis ins Fränkische, dann wurde es dunkel und nach einer kurzen Auszeit (Auge zu) mit Fernfahrerdusche (unsauber, aber frisch geduscht ist halb wach) am Morgen, machte wir uns auf den Weg.

In der Nacht gegen 01:00 Uhr fing dann das Unglaubliche an, das uns beinahe den Wettkampf platzen lies!

Monatelang habe ich keinen Regen gesehen und nun ausgerechnet ein Gewitter! Zum Glück ließ dieser bis in den Morgenstunden nach.

IRONMAN 70.3 in Zell am See- Kaprun 2018
IRONMAN 70.3 in Zell am See- Kaprun 2018
IRONMAN 70.3 in Zell am See- Kaprun 2018
IRONMAN 70.3 in Zell am See- Kaprun 2018

Nach einer staufreien Fahrt über München bis Kiefersfelden ging es dann ins bergige Ösiland.

Freitag

Über den später zu erklimmenden Radweg erreichten wir dann am frühen Abend unseren Campingplatz***.

Bevor es aber ans "Einrichten" ging, wurden am Freitag Nachmittag die Startunterlagen abgeholt und natürlich die Expo-Official IRONMAN Store durchforstet.

Einen Stellplatz in Zell zu finden war in Zell eine echte Herausforderung.

Vor der Eissporthalle fanden wir dann einen Busparkplatz.

Mit dem Womobi ging es entgegen der späteren Fahrtrichtung die Radstrecke entlang. Die späteren Abfahrten ließen erahnen, dass hier nur gebremst werden musste. Der Straßenbelag entsprach unseren Erfahrungen denen am Brocken. Klar war, aufpassen ist überlebenswichtig. Gefährliche Kurven wurden durch Matten abgepolstert. Insgesamt eine anspruchsvolle Strecke(siehe Streckenbeschreibung). Wir waren aber gut trainiert und wussten ja, was es heißt lange Rampen über 9 % Steigung anzufahren.

IRONMAN 70.3 in Zell am See- Kaprun 2018
IRONMAN 70.3 in Zell am See- Kaprun 2018
IRONMAN 70.3 in Zell am See- Kaprun 2018
IRONMAN 70.3 in Zell am See- Kaprun 2018
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IRONMAN 70.3 in Zell am See- Kaprun 2018
IRONMAN 70.3 in Zell am See- Kaprun 2018

 

Samstag

Das Race-Briefing im Ferry Porsche Congress Center um 10:00 Uhr für die deutschen Teilnehmer, heizte die Stimmung an und verbreitete gut Laune.

 

IRONMAN 70.3 in Zell am See- Kaprun 2018
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Samstag

Gegen 13:00 Uhr das Bike Check-In. Natürlich waren wir unter den ersten am Ort!

Auf das Schwimmtraining verzichtete Betina ungern.

Aber es war einfach zu kalt und der Neo würde wohl nicht bis zum Wettkampf trocken werden.

Mit einem neuem Neo am Wettkampftag antreten...! Oh je!

Ich wählte für den Wettkampf aufgrund der gefühlten Temperatur unter 10 Grad meinen dicksten und ältesten 16 Jahre alten Neo! Keiner zieht heute so eine Antiquität mehr an!

Meinen dünnen Wettkampfanzug hätte ich angezogen, wäre ich vorher mal in die heiße Badewanne gesprungen... .

IRONMAN 70.3 in Zell am See- Kaprun 2018
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In der Nacht hatte es durchgehend geregnet.

Das Regenradar zeigte auch noch lange eine Regenfront in dieser Region an.

Im Womobi war es feucht.

Außentemperatur 7 Grad. Was sollte das denn werden?

Wir wollten mit dem Rad den Berg hoch und wieder runter fahren.

Dort oben war es schon mit Sonne kühl genug!

Kurz vor dem Erreichen des Schwimmstarts kam ein Teilnehmer, sein Rad schiebend, uns entgegen und hatte seine Beutel dabei.

Ich ahnte Schlimmes!

Und dann die Mitteilung!

Ich glaube, dass die Masse der Teilnehmer mit der Entscheidung, das Rad stehen zu lassen, in Ordnung fand.

Am Berg hatte es geschneit und Geröllabgänge hatte die Straße unpassierbar gemacht.

War die Vorbereitung also umsonst?

Die Frage stellte ich mir erst gar nicht.

Nach einer kurzen Phase der ... , fand auch ich mich mit der Entscheidung ab.

Es war einfach nur "grausam" darüber nachzudenken, was wir in Vorbereitung alles auf uns genommen hatten, den Berg anfahren zu können.

Betina freute sich aus irgendeinem Grund... ich ließ mich schwer anstecken!

IRONMAN 70.3 in Zell am See- Kaprun 2018
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Gegen 12:40 zogen wir, also die mehr als 2000 Teilnehmer dann unsere Neos an.

Einige, so auch Betina, schwammen sich bei unter 8 Grad Lufttemperatur ein.

Oben auf dem Berg herrschten angenehme 2 Grad!

Nach dem Start der Profis der Männer um 13:00 Uhr und dem Start der Profis der Frauen warteten wir auf den Rolling Start der Age Groups.

Irgendwann suchte ich mir ein paar zurückgelassene Latschen. Denn die kalte Temperatur am Boden machte mir echt zu schaffen. Alle 12 oder 13 Sekunden wurden jeweils 4 Schwimmer ins kristallklare Wasser geschickt. Das zog sich also hin. Nach ca. 45 Minuten des Bibberns fassten wir Mut und stellten uns an. Dann ging es los.Vom Kalten ins noch kältere Wasser..... oh nein, das Wasser war warm! Leider waren meine Beine ausgekühlt. Beim Hineinlaufen ins Wasser bemerkte ich im unteren Unterschenkel ein kurzes Ziehen. Eine Muskelfaser hatte gestreikt.

Na egal. Erst mal Schwimmen und warm werden.

Ca. 23 Grad war der See warm und kristallklar! Unglaublich! 

Das war das wärmste, was an diesem Tag wettkampftechnisch geboten wurde!

Ok später wurde es mit Sonnenstrahlen etwas  wärmer...!

Nach dem Schwimmen, was ich in meiner "nur durch da Stimmung" durchzog, bemerkte ich beim Neo ausziehen, dass meine ganzer Körper dampfte. Es war also immer noch kalt.

Die Muskelfaser musste jetzt damit leben, dass es mit dem Laufen losging.

Irgendwann in der letzten Runde sah ich dann Betina mir entgegenkommen. Sie hatte wohl ca. einen Km Vorsprung herausgelaufen. Super!

Zeit zum fotografieren muss immer sein... 2 x Biopause kamen hinzu. Das waren die "Spätfolgen" des Wartens auf dem kalten Untergrund. Selbst im Neo war es da kalt gewesen... .
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Zeit zum fotografieren muss immer sein... 2 x Biopause kamen hinzu. Das waren die "Spätfolgen" des Wartens auf dem kalten Untergrund. Selbst im Neo war es da kalt gewesen... .

Zeit zum fotografieren muss immer sein... 2 x Biopause kamen hinzu. Das waren die "Spätfolgen" des Wartens auf dem kalten Untergrund. Selbst im Neo war es da kalt gewesen... .

Im Ziel wartete Betina dann schon und schien erleichtert zu sein, das durchgezogen zu haben.

Der Stress der letzten Wochen hatte sich entladen!

274 Teilnehmer sind wegen den kühlen Temperaturen, wegen dem abgesagten Radfahren oder weswegen auch immer, entweder gar nicht erst angetreten bzw. sind nach dem Schwimmen ausgestiegen.

Ich war mit meiner Leistung insofern zu frieden, dass ich im Ziel angekommen bin.

Die Schwimmzeit war ok.

Laufen hab ich nicht trainiert und so brauch ich wegen der Zeit nicht zu jammern.

Da ich alles auf die Radstrecke fokussiert hatte, hätte, hätte Fahrradkette....................

Angekommen!!!

 

IRONMAN 70.3 in Zell am See- Kaprun 2018
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Nach dem Umziehen und Essen ging es mit dem Bus zum Startplatz zurück.

Alle Wettkampfsachen einsammeln, Auschecken, Womobi  vom Transferparkplatz holen, Rückfahrt, Wettkampfklamotten verstauen, Duschen, wie tot schlafen... .

Der anbrechende Morgen brachte mit Sonnenstrahlen Wärme ins Womobi. 

Kurzerhand entschlossen wir uns per Seilbahn Höhensonne zu tanken und ein paar Höhenmeter hinaufzulaufen.

Ein grandioser Blick auf das Felsenmassiv rund um den Großglockner!

Am späten Nachmittag kauften wir uns noch etwas zum Essen und bereiteten die Abfahrt am nächsten Tag vor.

IRONMAN 70.3 in Zell am See- Kaprun 2018
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Von da nach da sind wir geschwommen!
Von da nach da sind wir geschwommen!

Von da nach da sind wir geschwommen!

Die Rückfahrt war staufrei.

Ein paar Pausen mussten sein.

Der Kühlschrank wurde nicht mal annähernd leer gefuttert!

Nach knapp 10 Stunden erreichten wir heimatliche Gefilde.

Das große Aufräumen ging los!

IRONMAN 70.3 in Zell am See- Kaprun 2018
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Schon gebucht!
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