Overblog
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
22. Februar 2013 5 22 /02 /Februar /2013 12:11

 

Ja warum eigentlich?

 

Dafür gibt es eigentlich nur eine Antwort!

Ich werd am 14. April doppelt so alt, wie der Marathon in Wien!

Und ich werd mir Zeit nehmen und dies geniessen.

60 = 6 Stunden!

Warum denn nicht mal so?

Ich werd diesen Tag wohl nie vergessen!

Alle sollen vor mir im Ziel sein!

Vor allem die HÜBIS

Und wenn ich vor der Ziellinie warten muss!

Ich nehm mir auch einen Klappstuhl mit!

 

 18. April 2013:

Beinahe wären es 6 Stunden geworden. Denn ... aber das steht  im Bericht.

 

Aus dem Wienmarathon Blog:

Eine Startnummer erzählt: Wir sind ganz nah am Herzen und unerlässlich für die Sicherheit unserer Läufer!

Eine Startnummer zu sein ist aufregend! Niemand sonst ist einem Läufer so nahe. Ich kenne die Höhen und Tiefen eines Marathons. Ich spüre jeden Herzschlag und jeden Atemzug. Wenn die einmal aussetzen, wird es heikel. Dann bin auch ich gefragt. Aber lasst euch erzählen.

Schon am Weg zum Start, wenn ich noch wohlig unter einer wärmenden Jacke versteckt bin, merke ich, wie die Anspannung und Vorfreude um sich greifen. Wenn ich dann in der frischen Luft alle anderen Läufer sehe, dann weiß ich: Das ist mein großer Tag! Heute schaffen wir die Strecke bejubelt bis ins Ziel! Es wird phantastisch, und ich gehöre dazu.

Eine Startnummer zu sein zählt zum Besten, was es gibt. Schließlich hätte ich auch ein Werbeprospekt an einer Wohnungstür werden können, das unbeachtet weggeworfen wird. Oder eine Seite in einem dicken Telefonbuch, die niemals aufgeschlagen wird. Als Startnummer hingegen genieße ich höchste Beachtung und habe obendrein ein tolles Erlebnis.

Besonders gern mag ich es, wenn mein Läufer meine Rückseite verwendet. Dort kann er Informationen zu seiner Gesundheit angeben, zum Beispiel Allergien, die er hat, oder Medikamente, die er nehmen muss. Er kann auch seine Liebsten draufschreiben, die verständigt werden sollen, falls ihm etwas passieren sollte.

Etwas Schlimmeres als Muskelkrämpfe und Achillessehnenschmerzen habe ich zum Glück noch nicht erlebt. Aber als Startnummer trage ich große Verantwortung, falls tatsächlich einmal etwas Ernstes geschieht. Schließlich kann jemand unglücklich zu Sturz kommen und das Bewusstsein verlieren. Jemand kann eine unerkannte Krankheit in sich tragen, die zu Komplikationen führt. Jemand kann bei hohen Temperaturen und mit falschem Ehrgeiz die Signale seines Körpers missachten und kollabieren. All dies kann unabhängig von der läuferischen Leistungsfähigkeit passieren.

Durch mich, die Startnummer, sind der Notarzt und die Sanitäter vom Roten Kreuz sofort über Besonderheiten informiert, wenn mein Läufer wichtige Informationen auf meine Rückseite geschrieben hat. Sehr viele verwenden jetzt auch das digitale Emergency System, was natürlich extrem hilfreich ist. Dabei sind die freiwillig angegebenen Informationen online gespeichert und der Arzt kann mit der Startnummer darauf zugreifen.

Stolz macht es mich, dass es eine eigene Versicherung für mich gibt. Wenn mein Läufer nicht gesund ist oder einen überraschenden Termin hat und daher nicht starten kann, erhält er auf diese Weise das Nenngeld zurück.

Was wirklich ärgerlich ist: Wenn mich mein Läufer einfach weitergibt. Das geht nicht. Auch ich habe meinen Stolz! Wenn ich die Startnummer von Frau A bin will ich nicht auf der Brust von Herrn Z kleben. Vor allem ist es gefährlich.

So gab es einmal die Halbmarathonläuferin Sabine die nicht am Lauf teilnehmen konnte, für den sie sich angemeldet hat. Was macht sie? Ohne Nachdenken lässt sie einen Freund damit starten. Er gewinnt prompt eine Altersklassenwertung bei den Frauen. Kunststück! Aber ziemlich unfair. Da es jemandem auffällt, wird er bzw. sie disqualifiziert und die korrekte Wertung hergestellt. Aber was wäre passiert, wenn der Herr mit der falschen Startnummer aus irgendeinem Grund das Bewusstsein verloren und medizinische Hilfe gebraucht hätte? Dann hätte der Arzt einen Mann mit den Daten von Frau Sabine vor sich liegen und wertvolle Zeit verstreicht, bis die wahre Identität des Herrn feststeht.

Es waren auch die Staffelläuferinnen Franziska und Irmgard am Start. Sie tauschten ihre Nummern, weil Franziska im Vorfeld verletzt war und doch lieber die kürzere Strecke laufen wollte. Man kann diese Reihenfolge leicht online kostenlos ändern und scheint damit auch korrekt im Ergebnis auf. Gegen eine Gebühr ist eine solche Datenänderung auch noch bei der Startnummernausgabe möglich. Wenn die Nummern aber „einfach so“ getauscht werden, ist man sozusagen unter falscher Flagge unterwegs.

Ganz unangenehm war es für mich bei Irmgard. Dort wurde ich einfach in einen Farbkopierer gelegt. Das will ich meinem ärgsten Feind nicht wünschen! So gab es mich zweimal. Die Kopie von mir wurde in eine Klarsichthülle gesteckt und musste bei ihrem Trainer mitmachen, der die Strecke vor ihr hergelaufen ist. Dass es unfair gegenüber 99,99 Prozent der Teilnehmer ist, die sich ordnungsgemäß anmelden, ist schlimm genug. Aber was wäre, wenn der Läufer mit der geklonten Nummer plötzlich Hilfe gebraucht hätte und der Rettungsdienst kann nicht feststellen, wer er ist?

Meine Startnummern-Kollegen vom London Marathon werden seit langem nur ausgegeben, wenn bei der Abholung ein Reisepass vorgelegt wird. Falls jemand anderer als der Läufer die Startnummer abholt, ist dies nur bei eindeutiger Identifikation und Dokumentation möglich. Das hat schon seinen Sinn, schließlich sind wir Startnummern ein persönliches und wichtiges Dokument. Für den VCM gibt es eine [Vollmacht], die man mit einer Ausweiskopie und unterschriebener Anmeldebestätigung mitbringen muss, wenn man für jemand anderen die Startunterlagen abholt.

Liebe Läufer, denkt einfach einmal nach, was wir Startnummern für euch leisten. Es geht nicht nur um die Finisherfotos, die ihr dank uns (und dank der Fotografen) bestellen könnt. Sicher will auch niemand wegen einer falschen Nummer disqualifiziert werden. Vor allem aber geht es um eure Sicherheit und eure Gesundheit, die am Spiel stehen.


Was die Startnummer leistet

• Sie ist ein persönliches Dokument zur Identifikation.
• Die Nummer kann im Ernstfall mit dem freiwilligen digitalen VCM Emergency System verknüpft werden, was eine zielgerichtete Behandlung ermöglicht.
• Auf der Rückseite können zusätzlich wichtige Informationen vermerkt werden.
• Mit der Nummer werden die beim Lauf und im Ziel gemachten Fotos jedem Teilnehmer persönlich zugeordnet.
• Sie ist die „Eintrittskarte“ zur Laufstrecke.
• Und sie ist ein Erinnerungsstück und Motivation für die nächsten Ziele!

 

 

Hilfe!

04:10 Uhr entdeckt.

Ein Zeitungsartikel von heute (14.3.2003) macht alle meine Hoffnungen,

einen schönen ruhigen Marathon zu laufen, zu nichte.

Wahrscheinlich hat der Sportpresseredakteur der MAZ hier was gelesen.

Hurra !

Ich hab einen Leser meines Blogs!

Nun lass ich den Klappstuhl zu Hause und trainiere auf eine schnellere Zielankunft.

Den Segen von Franziskus I. werd ich doch wohl bekommen?

 

img167.jpg

 

img168.jpg

     

Benedetto sia Wolfgang Wild, perchè non sa quello che sta facendo!

 

Oh doch! Ich weiß, was ich mache und was ich will!

Ankommen und sagen ja, das war der 133.Marathon und es geht weiter!

 

16. April 2013

 

Es kann also keiner der Mächtigen dieser Welt so etwas wie in Bosten verhindern!

Warum nicht?

Fast alle haben doch nur einen, an den sie glauben!!!

Ich blend das Geschehene dort hier aber aus.


Das Wochenende um den 14. April war ein RENNER!

 

 

Ich hätte nie geglaubt, dass es nach Rom, Barcelona, Budapest, Adelaide... ich als "Lauf-Tourist",

noch schönere Eindrücke von einer Stadt in so kurzer Zeit gewinnen kann.

Als gelernter Ossi war ich stolz, in Berlin-der Welthauptstadt gewesen zu sein... !

Meine mitgereiste Familie haben alle "laufend" durchgehalten.

Sie wurden von mir diesmal gezwungen,

die Höllenqualen eines Marathonlaufs bei strahlenden Sonnenschein zu erleben.

 

Bereits nach der Ankunft im vom Reiseveranstalter  INTERAir gebuchten Hotel Mercure Secession, im Zentrum dieser wunderschönen Stadt, begann eine 4 tägige Sightseeing Marathon Tour, von der ich aber erst später berichten werde.

 

Unsere INTERAir Reisegruppe begrüßte mich am Laufmorgen im Hotel mit einem Geburtstagsständchen!

Ein schöner Tageslaufauftakt!

Und ich war wirklich einmal richtig aufgeregt. Es durfte an diesem Tag nichts schiefgehn.

41.326 Läufer starteten beim 30. Vienna City Marathon.

Dies scheint mir die maximal zulässige Anzahl von Läufern zu sein.

Ca.10.500 (Zeitschrift "Heute" vom 15.4.13, Seite 33) trauten sich die Marathondistanz zu.

 

Ich, der in einem der vorderen Startblocks hätte starten können,

gab angesichts dieser unübersichtlichen Läuferschar es auf, an eine "schnelle" Zeit zu denken.

Ich zog es vor, mich weit hinten anzustellen, um von wenigen Läufern überholt zu werden.

 

Die angesagten Temperaturen waren für die Weltklasseläufer wohl ideal.

Für mich dagegen war das der seit Monaten erste Lauf bei sommerlichen Temperaturen und ich muss zugeben, mir wäre ein Lauf bei kühlen Temperaturen um 5-10 Grad angenehmer gewesen.

 

Wien scheint wohl einer der schönsten Städtemarathons der Welt zu werden.

 

Die Skyline:

Ares Tower, Strabag-Haus, Andromeda Tower, DC Tower, TechGate, UNO City, IZD Tower, Seidler Hochaus

bringen es auf fast 1000 Meter Gebäudehöhe.

 

Die unmittelbar nach dem Startschuss zu überquerende Brücke, bot aus der Luft betrachtet,

ein grandiosen Anblick.

Erst nach 12 Minuten begann mein Lauf, der oftmals unterbrochen werden mußte.

Vielleicht war es doch nicht eine gute Entscheidung von "hinten" zu starten, denn zig tausende Staffelläufer, Halbmarathonis und wir, die Marathonläufer, waren eine Läuferschar,

die sich an den Getränkeständen gegenseitig bedrängten.

Einige Wasserstände mußte ich umlaufen, da dort die Helfer nicht nachkamen, Getränke auszuteilen.

Diese Situation entspannte sich erst, nachdem der Halbmarathonis und hunderte ( vielleicht sogar tausende?) Marathonläufer sich kurzfristig für die Halbdistanz entschieden.

Das war legitim, denn der Veranstalter hatte dies so wegen den schlechten Trainingsbedingungen entschieden.

Ja ich geb es zu, wäre ich ohne meine Fans da gewesen, wäre ich auch nach 21 Km rausgelaufen.

 

Auch ich mußte der Verlockung widerstehn, meinen inneren Schweinehund mächtig überwinden, denn es sollte nach meinem Brockenmarathon, den ich nach 35 Km aus Vorsicht beenden mußte,

ja wieder ein richtiger Marathonlauf  werden und kein "Pussilauf".

Also durchbeißen, wie schon 132 mal davor erfolgreich!

Da die Temperaturen weiter schnell anstiegen, war Vorsicht oberstes Gebot.

Krankenwagen waren laufend im Einsatz und jede Getränkestelle wurde zur Pause genutzt.

Wie verabredet, erhielt mein Fanblock von mir 3 Km vor Zieleinlauf eine SMS, um ein Foto machen zu können.

Aber so wie fast immer, läuft man dann mit Tunnelblick... .

Nach 4:38:05 Stunden war ich gesund im Ziel angekommen.

Im Ziel, auf dem Heldenplatz, fühlte ich mich für wenige Sekunden wie einer... .

Augenpippi, fehl am Platz (hat keiner gesehn-60 Jahre-wo gibt es denn so was) ich hatte Sonnenbrille auf und war glücklich wieder einmal gesund angekommen zu sein.

 

  -Hunderte Läufer kürzten aber ab und liefen den Halbmarathon."Das ist erlaubt" ,so Pressesprecher A.Maier zu "Heute". "Es kam heuer öfter vor, weil das Trainingswetter schlecht war." -

Erinnerung:

6. April

2013-04-06-09.06.18.jpg

5.659 im Gesamtrang

111. im Rang der Klasse M 60 von 162

4.757. von 5.573 Männern

Stundenkilometer: 9.07 km/h

Zeit pro Kilometer: 6:37 min/km

 

Das AFTER-MARATHON-Treffen war sehr gemültlich und lies den wunderschönen Tag ausklingen.

Danke unseren INTER Air Organisatoren, Mareen und Karsten, für die Sonderedition des Marathon T-Shirts!

 

Damit kann ich heute voller Stolz meine 133. Marathonnummer an meine Garagentür befestigen.

Meine mitgereisten Muss-Fans hatten sich ganz etwas Besonderes (T-Shirt) und

so wie es sich für einen Havelwolf gehört, ein HUSKY Erlebnistag einfallen lassen.

Ob ich da für ein paar Stunden zum Leitwolf werden kann?

Ein Traum geht in Erfüllung!

 

K800_DSC02214.JPGK800_DSC02215.JPG

International Friendship Party im Festsaal des Wiener Rathauses.

K800_DSC02243.JPGK800_DSC02246.JPG

Der spätere Zieleinlauf.

Wer hier einläuft, wird ein Held!

K800_DSC_0534.JPG

 

K800_DSC02270.JPG

Das Hotel verwandelte sich in der Nacht eigenartig.

Go,go und komm Haile an;-)

K800_DSC02272.JPG

Vor dem Geburtstagsgruß... tolle Motivation!

K800_DSC02276.JPG

Unsere Streakrunnerin

Medoc Marathonkäfertreffpunkt:

Vor den Toiletten natürlich!

K800_DSC02280.JPG

 

K800_DSC02284.JPG

Km 3-Hallo InterAir

DSC202.JPG

Km 20-Hallo!

hppppppppppppppppppppppp.JPG

 

K800_DSC02292.JPGK800_DSC02293.JPG

Zwei Läuferinnen aus unserem Team hab ich eine Weile begleitet.

Sie waren zu jung...äh,zu schnell!

K800_DSC02301.JPG

 

K800_DSC02305.JPG

Meine Fangruppe... hat einen Marathon über"standen"!

Danke!

Ihr habt tolle Ausdauer gehabt!

K800_DSC_0777.JPG

Katja hat mich gesehn...von der Seite.

K800_DSC_0815.JPG

Nach einer "Hitzeschlacht" das Ziel, den Heldenplatz erreicht.

Von vorn!

Bilder

0356_28324.JPG

Natürlich Erdinger Alkoholfrei!

K800_DSC02307.JPG

Meine Medaille mit einem "Diamanten"!

K800_DSC_0832.JPG

 

img184.jpg

 

Mein erster Eindruck danach:

Vergesst viele Marathons nicht, jeder war schön, den in Wien kann man nicht beschreiben.

Wien hat (M)eine neue Laufgeschichte eingeleitet.

Wien muss man als Läufer erlebt haben-nehmt Euch aber Zeit!

Egal welche Strecke gelaufen wird!

 

5.999 Marathonläufer erreichten das Ziel!

 

K800_img190.JPG

 

Bilder einer Stadt

1--5-.JPG

 

1 (6)

 

1--7-.JPG

 

1--8-.JPG

 

1--9-.JPG

 

1--11-.JPG1--12-.JPG

 

1--15-.JPG1--13-.JPG

 

1--16-.JPG

 

1--17-.JPG

 

1--18-.JPG

 

1--19-.JPG

 

1--20-.JPG

 

1--24-.JPG

 

1--25-.JPG

 

1--26-.JPG

 

1--27-.JPG

 

1--28-.JPG

 

1--30-.JPG

 

1--31-.JPG

 

K800_2013-04-13-07.11.54.JPG

 

K800_2013-04-13-07.19.12.JPG

 

K800_2013-04-13-07.14.46.JPG

 

K800_2013-04-13-07.28.52.JPG

 

K800_DSC_0511.JPG

 

weitere folgen

Diesen Post teilen
Repost0

Kommentare