Paddeln, Tauchen, Schwimmen, Radfahren, Laufen !
An diesem Wochenende war alles dabei!
Ich glaube, mehr geht nicht.
Das Team Oller und Doller, B+W, hatten ein von positiven Stress vollgepacktes Sportpaket geplant.
Gemeinsam mit B+W, die ein kleineres Radpaket schnürten, konnten wir alle aber ein sonniges Wochenende genießen!
Und es wurde ein tolles Wochenende!
Freitag:
Es war einfach traumhaft zunächst 21 km lang Hände und Schultern, einschließlich anderer Körperteile im Paddelboot 6 Stunden durch herrliche Flieslandschaften zu maltretieren.
Als "Triathlet" musste ich natürlich die Wasserqualität unbeabsichtigt kurz nach Beginn unserer Tour prüfen und feststellen: machbar, aber zu flach und im Geschmack etwas modrig!
Das Wasser aus einem Boot wieder raus zubekommen war auch nicht ganz so leicht.
Die Klamotten wurden im Laufe des Tages wieder trocken. Es war ja schon richtig sommerlich warm.
Samstag:
Eine 150 Km Tour mit dem Rennrad war der Hammer für die noch vom Winterfett umhüllten "Muskeln" am Po und den weiter abwärts liegenden Körperteilen. Die Hände Schultern und der Rücken mussten auf Biegen und Brechen da durch. Ein zurück gab es trotz geschlossener Verpflegungsstellen jedoch nicht.
Da es keinen festen Startzeitpunkt für die 150 Km Radfahrer gab, waren wir die letzten Starter des Feldes.
Wären wir eine Stunde eher am Start erschienen, dann hätte wir die Öffnungszeiten alle Verpflegungsstände getroffen.
So blieb es uns jedoch erspart die Fettpolster des Winters mit Spanferkel, Schmalzstullen, Südfrüchten, Gurken, Soljanka, Bauerneintöpfen, Torten, Kuchen, Plinsen und all den anderen leckeren Sachen, aufzufüllen.
Nur den ersten Stand nutzte zumindestens ich, um ein 2.Frühstück einzunehmen.
Bauerneintopf, Blutwurstbrötchen, Schmalzstulle, Gurke, Eis und Bier!
Sonntag:
Gewarnt vom Vortag machten wir uns diesmal rechtzeitig auf den Weg nach Burg zum Start des Marathon(den ich wegen meiner 11. Teilnahme gesponsert bekam) bzw. Halbmarathon.
Na ja, der Halbmarathon wurde abgespult. Was sind schon 21 km für Triathleten der Langdistanz(Großkotz Smili mit geöffnetem Mund und grünem...).
Es war eben ein Trainingslauf mit vielen anderen.
Am Ende eines jeden Tages erhielten wir die wohlverdiente Gurke.
Fazit:
Das Spreewaldwochenende gehört mit seinen fast 500 Helfern zu einem der schönsten und umfangreichsten Sportveranstaltungen in Ostdeutschland! Geht das so weiter, könnte er den Rennsteiglauf in der Anzahl der Teilnehmer bald einholen...
Hinzu kommt, dass sich jeder rundum mit all den regionalen Produkten satt futtern kann!
Für all das wurde unser Achim Weidner, der Cheforganisator so vieler Veranstaltungen, zu Recht geehrt!